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Bund beschließt regionalen Einkauf

23.06.2021: Heute hat die Bundesregierung den aktualisierten Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung (naBe) beschlossen. Die öffentliche Beschaffung soll nachhaltiger werden und die Kriterien einheitlicher und dadurch vereinfacht.


Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind nun besser im Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Beschaffung, welcher landesweit umgesetzt wird, verankert. So soll das Essen in öffentlichen Einrichtungen regionaler, saisonaler und biologischer werden.
Täglich essen rund 1,8 Millionen Menschen in Österreich auswärts, davon etwa 450.000 in öffentlichen Einrichtungen. Dass es hier um einen großen Betrag geht, zeigen auch die 1,35 Millionen Euro Wareneinsatz der Bundeskantinen pro Tag - mehr als 330 Millionen Euro pro Jahr.

Folgende zentrale Punkte wurden vom Ministerrat beschlossen

  • Ökostrom: Öffentliche Auftraggeber werden bis 2030 zu 100% zu zertifizierten Ökostrom verpflichtet.
  • Emissionsarme Autos: Ab 2027 werden keine Autos mehr mit Verbrennungsmotoren beschafft und noch mehr auf Elektromobilität gesetzt.
  • Regionale Lebensmittel in öffentlichen Einrichtungen: Die eingekauften Lebensmittel stammen möglichst zu 100% aus der Region und sind bei Obst und Gemüse möglichst saisonal. Es kommt eine fixe Bioquote, die vorsieht, dass ein Viertel der Produkte ab 2023 zertifiziert biologische Lebensmittel sind, ab 2023 sind es 30% und 55% ab 2030.
  • Herkunftskennzeichnung: Verpflichtende Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmitteln in öffentlichen Kantinen.

Weiterer Informationen und Links
naBe Plattform
Aktionsplan zur Nachhaltigen Beschaffung und naBe Kernkriterien
 

Hotline Nachhaltiges Beschaffungsservice NÖ – Tel. Nr.: 02742 22 14 45


Beschaffungsservice NÖ

http://beschaffungsservice.at/news/show/191/1